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Drehtage mit dem Fernsehen (Teil 1)

Ist nicht jeder Hochzeitstag ein besonderer Tag?

Heute ist ein ganz besonderer Tag oder sollte ich sagen ein weiterer Tag unter den besonderen Tagen? Denn eigentlich ist auch jeder Hochzeitstag der Brautpaare die ich begleiten darf, besonders!

Vor wenigen Wochen kontaktierte mich die WDR Lokalzeit Dortmund und fragte, ob man über meine Arbeit als Hochzeitsplanerin einen Fernsehbeitrag drehe dürfe; mit landesweiter Ausstrahlung!

Natürlich hatte ich Interesse, denn nichts ist besser als seriöse Fernsehberichte. Dass der WDR seriös ist, daran besteht für mich keinerlei Zweifel. Wie immer bin ich schon sehr früh wach und habe noch einmal geschaut, ob ich alles dabei habe und was ich anziehen soll. Und wie immer stehe ich vor meinem Kleiderschrank und weiß es nicht. Eine Bekannte gab mir den Tipp nichts mit Muster anzuziehen und mehr Make-up aufzutragen als gewöhnlich, da man es sonst nicht sehen könne. So richtig frühstücken kann ich auch nichts – ich bin einfach zu aufgeregt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das ein Fehler war, denn nach mehr als 6 Stunden drehen und des Hin und Her Fahrens, knurrte mir mein Magen doch ganz schön. Um halb neun klingelt es an meiner Haustür – Zeit zu gehen. Das WDR-Team steht in der Einfahrt um mich abzuholen.

Erster Drehtag – “Was macht eine Hochzeitsplanerin?”

Meine Aufregung steigert sich noch ein wenig, als es Richtung Dorsten zur Ersten von insgesamt drei Stationen an diesem Tag geht. Auf den Straßen ist nicht viel los und so sind wir in nicht ganz einer Stunde beim Brautmodengeschäft „Tausendschön“.

Die Inhaberin erwartet uns schon und auch das Brautpaar trifft keine 5 Minuten später ein. Der Bräutigam wird dabei relativ schnell „spazieren“ geschickt, denn er soll ja nicht sehen, wie das Brautkleid aussieht. Wir sprechen kurz durch was genau gedreht werden soll und dass wir nicht in die Kamera schauen sollen. Nicht ganz 10 Minuten später wird die „Erste Einstellung“ des Tages gedreht. Ich, wie ich vom Auto zum Brautmodengeschäft laufe.

Das Kuriose ist, dass ich meinen Bräuten am Tag der Trauung immer Baldrian anbiete aber selber habe ich nicht daran gedacht welchen zu nehmen. Aber der Kameramann ist super und hat mir sehr schnell die Nervosität genommen. Er sagt mir ganz genau was ich zu tun habe, wo genau ich lang zu laufen hätte und wo ich hinsehen soll. Sprechen muss ich Gott sei Dank erstmal nichts – nur laufen. Ein Glück, denn ich muss zuerst meine Gedanken ordnen. Na ja, ein Gang wie ein Model habe ich nicht, hatte ich noch nie, aber wir haben natürlich auch nicht die Zeit die Einstellung tausend mal zu drehen.

Dann sind die Braut und die Inhaberin an der Reihe – kleine Verschnaufpause für mich. Es werden Brautkleider von Stangen geholt und man fragte sich, ob diese der Braut stehen würden? Dann soll sich die Braut ein paar mal umziehen und Kleid für Kleid vorzeigen. Noch mehr Pause für mich. Zuletzt noch eine kleine Einstellung nur mit mir sowie mit Braut, Inhaberin und mir. Ohne Text, nur Gestik. Meine Güte, was haben wir Spaß. Mir tut schon die Gesichtsmuskulatur vom vielen Lachen weh. Der Kameramann ist ein echt liebenswürdiger Chaot, aber hat auch ein sehr gutes Auge für die richtige Bildeinstellung. Nach ca. zwei Stunden wird eingepackt und nach einer kleinen Verabschiedung geht es zurück nach Dortmund, wo schon die Floristin von Runo Blumen auf uns wartet.

Fortsetzung von den Drehtagen folgt

Na neugierig wie es weitergeht? Dann schaut am 14.08.17 vorbei, denn dann gibt es die Fortsetzung!


7. August 2017 | Kategorie: Dies & Das
 

Foto Drehtage des WDR für eine Reportage zur Hochzeitsplanerin Tanja Quilitzsch
 

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